Stofftankstelle

 

 

Stoffe kaufen und Selbernähen ist wieder in

Der Trend zum Selbernähen ist ungebrochen. War es vor Jahren noch undenkbar und wohl eher Mamas und Omas Hobby, sich an die Nähmaschine zu setzen, um sich seine Kleidung selber zu gestalten, so ist in letzter Zeit ein anderer Trend zu beobachten: Selbernähen ist wieder in.

Das hat vielerlei Gründe. Zum Einen kann man sich sicher sein, dass das Produkt unter menschlich einwandfreien Bedingungen genäht wurde (die Arbeitsbedingungen in den großen Textilfabrikationszentren in Asien sind immer wieder in den Schlagzeilen), zum Anderen kann der eigenen Kreativität beim Schneidern freien Lauf gelassen werden. Der Modezwilling, der sich mit dem gleichen Shirt eingekleidet hat und den man dann in der Stadt beim Einkaufen trifft, gehört der Vergangenheit an, denn du kannst dir deine Garderobe selber anfertigen -  und das alles viel günstiger als im Laden. Das ist dann auch der dritte und vielleicht für viele in der heutigen Zeit wichtigste Grund. Die Shirts, Loops, Taschen, Schals, Kleider, Fledermaus-Shirts, etc. kosten nur einen Bruchteil von den konfektionierten Teilen, selbst Textil-Discounter können da nicht mithalten.

Man braucht also den richtigen Stoff, eine tolle Idee und das richtige Werkzeug zum Anfertigen von selbstgenähten Textilien. Moment mal. Werkzeug?

Richtiges Werkzeug zum Nähen

Keine Sorge, das richtige Werkzeug ist für den Anfang gar nicht so aufwändig. Man braucht eine gute (!) Schere und ein Starterpaket aus dem Discounter. Waaaaaaaas? Jepp, alle großen Discounter bieten seit einigen Jahren in schöner Regelmäßigkeit für Nähanfänger und Hobbynäher durchaus geeignete Overlock-Nähmaschinen an, zeitgleich gibts dann noch Stecknadeln, Garnsets, etc. zu kaufen. Was es aber in den meisten Fällen auch beim Discounter nicht gibt, sind gute und günstige Stoffe, aus denen man tolle Kleidung selber nähen kann.

Natürlich kannst du dir auch für den Anfang und zum Reinschnuppern in die Näherei auch ein Maschinchen borgen, Mama, Oma oder ein Freund (kennt jemand nähende Männer?) eine Freundin haben bestimmt eine Nähmaschine rumstehen, die für die ersten Geh- (und Näh-)Versuche herhalten kann.

Vom Näh-Anfänger zum Profi

Die Nähblogs, in denen HobbynäherInnen ihre Künste präsentieren, schießen wie Pilze aus den Boden, passende Näh-Gruppen in den sozialen Netzwerken gibt es bereits wie Sand am Meer und in Youtube findest du unzählige Videos, die erklären, wie du bestimmte Produkte selber nähen kannst - sogenannte Tutorials (hab ich schon erwähnt, dass wir auch einen Youtube-Kanal haben ;). Es gibt natürlich auch Bücher über das Nähen und Verarbeiten von Stoffen, aber hey, gehts noch staubtrockener?

Schauen, lesen, nachmachen, selber ausprobieren, Fehler machen (ja, das ist erlaubt) und daraus lernen. Und vielleicht finden wir mal deine genähten Werke in deinem eigenen Blog oder in unserer Facebook-Gruppe - den Link dazu findest du übrigens bei "Über uns".

Stoffe für alle Zwecke

So, alles beisammen, jetzt kann's losgehen, ran an die Stoffe und in der Stofftankstelle stöbern. Wer sich mal an einem Loop versuchen will, dem seien unsere Jersey-Stoffe (nein, die kommen nicht von der Kanalinsel) wärmstens ans Herz und anschließend natürlich auch um den Hals gelegt. Ein passendes Video, in dem der oberste Tankwart Daggi einen Loop in weniger als sieben Minuten zuschneidet und näht, findest du übrigens bei Youtube.

Utensilos (auch ein gerne genähtes Anfängerprojekt) werden häufig aus Baumwollstoffen ohne Elasthan genäht, ebenso Taschen und Co.
T-Shirts und Langarmshirts sind ebenfalls in Jersey immer eine Wohltat auf der Haut. Die passenden Bündchen für die Ärmel oder den Saum nicht vergessen zu kaufen, damit hinterher nix schlabbert. Die Bündchen aus der Stofftankstelle leiern übrigens nicht aus.

Neu im Sortiment!